Autor: Redaktion-Natur im Garten

Der internationale Tag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt am 22. Mai erinnert jedes Jahr daran, wie eng unser alltägliches Handeln mit dem Zustand der Natur verknüpft ist. Artenvielfalt ist kein fernes Naturschutzthema, sie entscheidet sich ganz wesentlich im Kleinen – im Garten, im Obstgarten, im Weingarten, entlang von Zäunen und Böschungen.

Bild: Benjes- oder Totholzhecke als wertvoller Lebensraum © Käfer_NiG-Stmk

Gerade diese oft übersehenen Flächen haben in einer zunehmend ausgeräumten Kulturlandschaft große Bedeutung gewonnen. Sie können Rückzugsräume sein. Trittsteine. Lebensader für Pflanzen und Tiere.
Gärten als Teil der Kulturlandschaft
Private Gärten und bewirtschaftete Grünräume machen einen beträchtlichen Teil unserer Siedlungsräume aus. Ihre
Gestaltung beeinflusst, welche Arten hier überleben können – und welche nicht. Monotone Rasenflächen, versiegelte Bereiche und der Einsatz chemischer Hilfsmittel reduzieren die Vielfalt drastisch. Strukturreiche, naturnah gepflegte Flächen hingegen fördern ein er￾staunlich breites Spektrum an Lebewesen.
„NATUR im GARTEN“ Steiermark setzt genau hier an: mit einer Gartenkultur, die ökologische Verantwortung, Nutzbarkeit und Ästhetik miteinander verbindet.

 

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