Autor: Ing. Stephan Waska 

Frühjahrsschnitt der Rosen

Immer wieder wird empfohlen,
Rosen erst während der Forsythien-Blüte zurückzuschneiden.
Das ist nicht jedes Jahr richtig!
Rosen werden grundsätzlich
dann geschnitten, wenn die
Knospen dick werden bzw.
auszutreiben beginnen. Alles Vertrocknete und Erfrorene wird weggeschnitten, so wie alle sich kreuzenden Äste. Die belassenen Triebe, die mindestens Bleistiftstark sein sollen, werden auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten. Wer länger schneidet, bringt sich um gutes Wachstum und reiche Blüten.
Damit der Rosentrieb nicht zurück-trocknet, wird etwa einen halben Zentimeter über einer nach außen stehenden Knospe schräg abgeschnitten.

 

 

Bild: Knapp über einer Knospe wird glatt und schräg geschnitten

Strauch- und Kletterrosen werden überhaupt nur ausgelichtet, es sei denn, sie sind schon zu alt und groß geworden. Dann werden die ältesten Äste herausgeschnitten.

Rosen düngen
Rosen brauchen viel und guten Dünger. Sowohl Stallmist (Pferde, Hühner) als auch gut verrotteten Kompost und Mineraldünger werden gerne angenommen. Kompost und Mineraldünger wird leicht eingegrubbert, Stallmist bleibt oberflächlich liegen, bis er angerottet ist.

Lesen Sie weiter Ausgabe 03/2026